Pflanzliche Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung: Warum HOFMANNs immer mehr vegetarische und vegane Gerichte anbietet
48 Prozent. So hoch ist der vegan-vegetarische Anteil in unserem Angebot inzwischen. Vor wenigen Jahren waren es noch 25 Prozent. Pflanzliche Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung gehört für uns deshalb längst zum Kerngeschäft und der Anteil wächst stetig weiter. Dabei geht es für uns nicht um eine kurzfristige Entwicklung, sondern um eine Entscheidung für die Zukunft: für mehr Nachhaltigkeit, bessere Planbarkeit und eine moderne Ernährung, die sich auch in der Gemeinschaftsverpflegung hervorragend in den Alltag integrieren lässt.
Was wir bei unseren Kunden beobachten
Die Verschiebung in unserem Sortiment ist keine isolierte Entscheidung. Wir haben unseren Kunden zugehört: im Außendienst, in Ausschreibungen, in Bestellzahlen und im direkten Austausch mit Trägern und Einrichtungen. Die größte Veränderung der letzten Jahre ist nicht die wachsende Zahl strenger Veganer. Es ist die wachsende Mitte, die Flexitarier. Menschen, die mal Fleisch essen, mal nicht, und in beiden Fällen ein gutes Essen erwarten. Diese Gruppe wird größer – und sie erwartet Auswahl. Mal Spaghetti Bolognese aus Hackfleisch, mal eine Bolognese aus Erbsenprotein. Dieselbe Bewegung sehen wir bei unseren Kunden, egal ob Schulen, Kitas, Kliniken, Senioreneinrichtungen oder Unternehmen. Sie alle wollen mehr pflanzliche Vielfalt, möchten ihre Klimaverantwortung ernst nehmen und müssen dabei gleichzeitig die Kosten im Blick behalten. Vegetarische und vegane Gerichte verbinden diese drei Anforderungen wie kaum etwas anderes.
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Wie pflanzliche Gerichte Vielfalt, Klima und Kosten zusammenbringen
Pflanzliche Rohstoffe wie Erbse, Soja, Sonnenblume oder Reis sind in der Beschaffung deutlich planbarer. Ihre Preise schwanken meist weniger stark als die von Fleisch. Das ist ein klarer Vorteil für alle, die langfristige Verpflegungsverträge zuverlässig erfüllen wollen. Viele dieser Rohstoffe kommen zudem aus Deutschland und den direkten Nachbarländern. Das macht uns weniger abhängig von globalen Krisen und sorgt für kürzere Wege. Auch die Klimabilanz spricht eine deutliche Sprache. Wer als Träger oder Einrichtung eigene Nachhaltigkeitsziele verfolgt, kommt am Thema Fleischreduktion, insbesondere bei Rindfleisch, nicht vorbei. Mit jedem pflanzlichen Gericht in unserem Sortiment unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Ohne Verzicht auf Geschmack, ohne aufwendige Zusatzprozesse, einfach durch eine andere Auswahl auf dem Speiseplan. Und die Vielfalt? Die ist heute größer denn je. Aus pflanzlichen Rohstoffen entstehen mittlerweile Gerichte, die in Geschmack und Textur eigenständig überzeugen und nicht nach Verzicht, sondern nach Genuss schmecken.
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Eine Metzgerei die anders denkt
Diese Überzeugung treibt uns an. Und sie hat einen Ursprung, der vielleicht überrascht: HOFMANNs hat seinen Ursprung im Metzgereihandwerk. Genau das prägt bis heute, wie wir über Lebensmittel denken. In der Metzgerei lernt man früh: Ein Lebensmittel ist nie nur ein Produkt. Es steckt Verantwortung darin – gegenüber dem Tier, gegenüber dem Handwerk und gegenüber dem Menschen, der es isst. Dieses Bewusstsein haben wir auch heute noch. Es zeigt sich in unserem Reinheitsgebot ohne künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker und in Rohstoffen, die möglichst kurze Wege zu unserer Produktion haben. Auf den ersten Blick mag es ungewöhnlich sein, dass ausgerechnet ein Unternehmen mit Metzgerei-Wurzeln auf pflanzliche Vielfalt setzt. Für uns folgt das eine aus dem anderen. Wer Lebensmittel ernst nimmt, denkt sie weiter. Deshalb haben wir uns bewusst weiterentwickelt. Diesen Schritt sind wir aus der Überzeugung gegangen, dass moderne Ernährung mehr braucht als ein gutes Schnitzel: pflanzliche Vielfalt, die schmeckt, und ein Angebot, das auch Klima- und Gesundheitsfragen ernst nimmt.


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