DGE-Empfehlungen in der Betriebskantine umsetzen – Richtlinien, Beispiele & Praxis

DGE-Empfehlungen in der Betriebskantine umsetzen – Richtlinien, Beispiele & Praxis

Eine ausgewogene Ernährung am Arbeitsplatz ist längst mehr als ein Wohlfühlfaktor – sie gehört zu den zentralen Qualitätsmerkmalen moderner Gemeinschaftsverpflegung.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat klare Kriterien entwickelt, wie Mahlzeiten in Betriebskantinen, Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen gestaltet werden sollten.

Diese Empfehlungen bieten Unternehmen nicht nur Orientierung für gesunde Speisepläne, sondern schaffen auch Transparenz gegenüber Mitarbeitenden und Gästen. Wer sie umsetzt, zeigt Gesundheitsbewusstsein und unterstreicht seine Verantwortung für eine ausgewogene Ernährung im Arbeitsalltag.

Was beinhalten die Empfehlungen der DGE für Betriebsverpflegung?

Die DGE-Empfehlungen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und sollen eine ausgewogene, nährstoffreiche und umweltbewusste Ernährung fördern.Für die Betriebsverpflegung gelten insbesondere folgende Grundprinzipien:
  • Hoher Anteil pflanzlicher Lebensmittel: Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte sollen täglich Bestandteil der Mahlzeiten sein.
  • Reduzierter Fleischkonsum: Maximal 150 Gramm Fleisch pro Woche zur Mittagsverpflegung, bevorzugt Geflügel.
  • Regelmäßiger Fischverzehr: Eine Portion pro Woche im Mittagsgericht – idealerweise fettreiche Sorten wie Lachs oder Makrele.
  • Vollkorn statt Weißmehl: Getreideprodukte sollten überwiegend in Vollkornqualität angeboten werden, mindestens einmal pro Woche in der Mittagsverpflegung
  • Fette aus pflanzlichen Quellen: Rapsöl als Standardfett, Lein- oder Walnussöl anstelle tierischer Fette.
  • Zuckerarme Getränke: Wasser und ungesüßter Tee als Standard.
Ziel ist eine abwechslungsreiche Menügestaltung, die sowohl die Energie- und Nährstoffzufuhr als auch ökologische Aspekte berücksichtigt.

DGE-VerpflegungsCheck – Qualitätsnachweis für Betriebskantinen

Betriebe, die ihre Speisepläne dauerhaft nach den DGE-Kriterien ausrichten, können eine DGE-geprüfte Qualität erhalten.
Diese dient als objektiver Qualitätsnachweis und stärkt das Vertrauen der Belegschaft in die Betriebsgastronomie.

Voraussetzungen für die DGE-Zertifizierung:
  • Einhaltung der DGE-Qualitätsstandards für die jeweilige Verpflegungsform (z. B. in der Betriebskantine, Verpflegung für Kliniken, Seniorenverpflegung oder zur Schulverpflegung).
  • Nachweis über den Einsatz nährstoffschonend verarbeiteter Zutaten.
  • Erstellung von Speiseplänen mit ausgewogenem Nährstoffverhältnis und regelmäßiger Kontrolle.
Die Zertifizierung kann dabei nicht nur das Markenimage stärken, sondern auch im Rahmen von Nachhaltigkeitsberichten und Arbeitgebersiegeln kommuniziert werden.

Praktische Umsetzung der DGE-Empfehlungen in der Betriebskantine

Viele Unternehmen fragen sich, wie sie die Empfehlungen der DGE im laufenden Kantinenbetrieb konkret umsetzen können. Hier einige praxiserprobte Schritte:
  • Bestandsaufnahme: Analyse bestehender Speisepläne und Portionsgrößen.
  • Lebensmittelauswahl: Fokus auf pflanzliche und regionale Produkte, Reduktion tierischer Komponenten.
  • Schulung des Küchenpersonals: Sensibilisierung für nährstoffschonende Zubereitung.
  • Kommunikation: Kennzeichnung DGE-konformer Gerichte im Speiseplan stärkt Akzeptanz bei den Mitarbeitenden.
  • Feedback-System: Regelmäßige Rückmeldungen der Belegschaft helfen bei der Optimierung der Menüauswahl.
Unternehmen, die die Empfehlungen konsequent umsetzen, schaffen nicht nur gesündere Essgewohnheiten, sondern fördern auch nachhaltiges Konsumverhalten und Mitarbeiterzufriedenheit.

Verbindung zu nachhaltiger Unternehmensverpflegung

Die Umsetzung der Empfehlungen der DGE ist zugleich ein Beitrag zur betrieblichen Nachhaltigkeitsstrategie. Ein ausgewogener Speiseplan reduziert nicht nur den Fleischanteil und CO₂-Ausstoß, sondern stärkt auch das Verantwortungsbewusstsein gegenüber Umwelt und Mitarbeitenden.

Unternehmen können in der Betriebsverpflegung durch den DGE-Qualitätsstandard zeigen, dass sie Ernährung als Teil ihrer Gesundheitsförderung und Unternehmenskultur verstehen – ein wichtiger Baustein im Employer Branding und in der CSR-Kommunikation.

Wie HOFMANNs DGE-Kriterien in der Praxis erfüllt

HOFMANNs orientiert sich bei der Menüentwicklung seit Jahren an den Qualitätsstandards der DGE. Mit einem breiten Portfolio aus über 250 ausgewogenen Gerichten in Restaurantqualität können Unternehmen ihre Speisepläne einfach DGE-konform gestalten.

Praxisbeispiele aus den HOFMANNs Menüs:
So lassen sich die DGE-Empfehlungen auch ohne eigenen Küchenbetrieb praktisch und effizient umsetzen.

Fazit – DGE-Empfehlungen als Qualitätsstandard für moderne Betriebskantinen

Die Umsetzung der DGE-Empfehlungen in der Betriebskantine ist mehr als eine Empfehlung – sie ist Ausdruck eines bewussten und verantwortungsvollen Umgangs mit Ernährung im Unternehmen. Betriebe, die ihre Speisepläne nach diesen Richtlinien gestalten, investieren in Gesundheit, Zufriedenheit und Nachhaltigkeit.

HOFMANNs unterstützt Sie dabei mit DGE-orientierten Menülösungen, individueller Beratung und digitalen Tools wie der MenueLounge, die eine einfache Umsetzung in Ihrem Betrieb ermöglicht.
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